Torsten Reuß
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Zivildienst beim DRK
Eine wichtige Lebenserfahrung
Nach dem Abitur entschied ich mich, nicht zur Bundeswehr zu gehen, sondern Zivildienst zu leisten. Zunächst wollte ich Erfahrung in einem integrativen Kindergarten sammeln, entschied mich aber letztlich doch für eine Stelle als Rettungshelfer beim Deutschen Roten Kreuz in Oberursel bzw. Bad Homburg.
Diese Entscheidung würde ich in jedem Falle wieder so treffen, da ich glaube, in dieser Zeit viel gelernt und einiges an "Lebenserfahrung" gewonnen zu haben. Man wird mit Situationen konfrontiert, die man sonst - Gott sei Dank - nie oder sehr selten erlebt.
Nach einem dreiwöchigen Lehrgang, einem zweiwöchigen Praktikum im Kreiskrankenhaus von Bad Homburg und einer mehrwöchigen Phase als "Dritter Mann" konnte ich schließlich zusammen mit einem Rettungsassistenten Krankentransporte und Notfälle übernehmen. Dabei kommt man viel mit kranken, alten aber gleichsam interessanten und dankbaren Menschen zusammen. Und wenn man schließlich wirklich helfen kann, wie beispielsweise bei einer erfolgreichen Wiederbelebung, was mir natürlich am besten im Gedächtnis ist, ist das schon ein tolles Gefühl.
Letztlich habe ich aber auch festgestellt, dass ich nicht Arzt werden möchte. Die Schicksale anderer Menschen und die große Verantwortung ihnen gegenüber beschäftigen und belasten einen schon ziemlich. Dennoch kann ich bezüglich meines Zivildienstes nur ein positives Fazit ziehen.
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Studium
letztes Update 18.03.08